Integriertes ländliches Entwicklungskonzept ILEK

Mit dem integrierten ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) wird die großräumige agrarstrukturelle Entwicklungsplanung alter Prägung weiter entwickelt mit einem wesentlich breiteren Ansatz. Das ILEK dient der Einbindung der Land- und Forstwirtschaft in den Prozess zur Stärkung der gesamten regionalen Wirtschaft. Es soll auf der Basis einer Analyse der regionalen Stärken und Schwächen einer Region
  • Entwicklungsziele für die Region definieren,
  • Handlungsfelder festlegen,
  • Strategien zur Realisierung der Entwicklungsziele entwickeln und
  • erste prioritäre Entwicklungsprojekte beschreiben und umsetzen.

Dabei geht es insbesondere darum, dass Regionen eine auf ihre besondere Situation ausgelegte Entwicklungsstrategie erarbeiten. Die Region ist als Gebiet mit räumlichem und funktionalem Zusammenhang definiert.

Der Fördergrundsatz ”Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung” ist zum 1. Januar 2004 in Kraft getreten. Danach können bis zu 75 % der entstehenden Kosten zur Erstellung eines ILEK gefördert werden. Die Zuschusshöchstgrenze liegt bei 50.000 EUR.

Zuwendungsempfänger sind insbesondere Kommunen bzw. Gemeindeverbände. Allerdings können auch andere Akteure im ländlichen Raum Träger einer solchen Maßnahme werden.


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