Im Pflanzenschutzgesetz (PflSchG vom 06.02.2012) ist der Wasserschutz grundsätzlich in § 1, Abs. 3 verankert. Weiter konkretisiert dürfen Pflanzenschutzmaßnahmen nur nach „Guter fachlicher Praxis“ unter Beachtung der Prinzipien des „Integrierten Pflanzenschutzes“ durchgeführt werden (PflSchG § 3, Abs. 1). Das umfasst insbesondere Maßnahmen zum Schutz vor sowie die Abwehr von Gefahren, die durch die Anwendung, das Lagern und den sonstigen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln oder durch andere Maßnahmen des Pflanzenschutzes, insbesondere für die Gesundheit von Mensch und Tier und für den Naturhaushalt einschließlich des Grundwassers, entstehen können.
Angewendet werden dürfen in Deutschland nur durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zugelassene Pflanzenschutzmittel, entsprechend den in der Zulassung genannten Anwendungsbestimmungen (PflSchG § 12, Abs. 1).
Ergänzend hat das BVL die Möglichkeit Bestimmungen festzusetzen, die bei sachgerechter und bestimmungsgemäßer Anwendung die Einhaltung erforderlicher Abstande und weitere Maßnahmen zum Schutz von Gewässern beinhalten (PflSchG § 36, Abs. 1).

Die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft hat ein Merkblatt zu Pflanzenschutz und Wasserschutz veröffentlicht:

https://www.dlg.org/fileadmin/downloads/merkblaetter/dlg-merkblatt_413.pdf

Detailliertere Informationen zum Thema Pflanzenschutz finden sie hier:
www.pflanzenschutz.rlp.de sowie bei www.isip.de





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